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Mehrgrund

  • Thombard
  • 30. März 2026 um 23:28
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    Thombard
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    • 30. März 2026 um 23:28
    • #1

    Projekt Mehrgrund

    Mehrgrund wächst, daher ein Screenshot zum aktuellen Stand und eine mehr oder eher weniger wahre Geschichte.

    Mehrgrund Geschichten – Gurgel Manfred

    Ein Ruf durchschnitt die Stille des Kontors.

    „Ace…!“

    Holz knarrte unter den Schritten.

    Kapitän AceFeuerfaust hob den Blick nur langsam.
    „Wenn das nichts Wichtiges ist, schwimmst du heute selbst raus und holst mir Holz—“

    „Ace. Jetzt.“

    Etwas in Thombards Stimme ließ ihn innehalten.

    Ein kurzer Moment. Dann stand er auf.

    Draußen lag das Meer still. Zu still.

    Thombard stand am Steg, die Arme verschränkt, den Blick fest auf den Horizont gerichtet.

    „Sag mir“, murmelte er, „dass ich heute einfach zu wenig geschlafen hab.“

    Ace trat neben ihn. Folgte seinem Blick.

    Und schwieg.

    Ein kleines Boot schälte sich aus dem Dunst.

    Kein klarer Kurs. Nur zwei Ruder, die sich ungleichmäßig durch das Wasser bewegten. Jeder Zug wirkte schwer, als würde das Meer selbst dagegenhalten.

    „…der meint das ernst“, murmelte Ace.

    Langsam kam das Boot näher. Zu langsam. Und doch hörte es nicht auf.

    Eine Gestalt saß darin. Reglos zwischen den Ruderschlägen, dann wieder ein ruckartiger Zug.

    Als das Boot schließlich den Steg erreichte, wurde sichtbar, was dort saß.

    Grünlich-blaue Haut. Nass. Aufgequollen vom Wasser.
    Kleidung, die mehr hing als saß.

    Und ein Kopf—

    Thombard blinzelte.
    „Ist das … ein Kürbis?“

    Ace verzog keine Miene.
    „Das ist ein Kürbis.“

    Das Boot stieß leise gegen das Holz.

    Die Gestalt ließ die Ruder fallen.

    Für einen Moment bewegte sich nichts.

    Dann hob sie langsam den Kopf.

    „Hallo…“

    Die Stimme klang, als hätte sie den halben Ozean verschluckt.

    Stille.

    Ein Möwenschrei irgendwo in der Ferne – dann auch der nicht mehr.

    „Ich bin…“, setzte die Gestalt an, stockte kurz,
    „Gurgel…“

    Ein seltsames Geräusch folgte.

    „…Manfred.“

    Thombard trat einen Schritt vor und beugte sich leicht zu Ace.

    „Ich sag’s direkt: Wenn der anfängt, Suppe zu kochen, kündige ich.“

    Senf!

    Einmal editiert, zuletzt von Thombard (2. April 2026 um 21:16)

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    • 2. April 2026 um 20:52
    • #2

    Mehrgrund Geschichten – Die ersten Gäste

    Der Wind stand günstig. Selten genug in diesen Tagen.

    Am Steg wurde gearbeitet. Kisten wurden gestapelt, Seile gespannt, Holz vermessen. Mehrgrund wuchs – langsam, aber sichtbar.

    „Wenn du das so stapelst, fällt das beim ersten Sturm um“, murmelte Thombard.

    AceFeuerfaust sah kurz auf, dann wieder zurück zur Kiste.
    „Wenn hier ein Sturm durchkommt, haben wir ganz andere Probleme.“

    Thombard grummelte. „Optimist.“

    Ein Schatten am Horizont ließ ihn innehalten. Dann noch einer.

    Ace trat neben ihn. „Zwei?“

    Thombard blinzelte. Dann hob sich langsam ein breites Grinsen.
    „…das wird gut.“

    Die Schiffe kamen aus unterschiedlichen Richtungen.
    Eines ruhig, fast lautlos. Das andere … deutlich weniger.

    „Links ist KawaTsuri, er ist der berühmteste Angler Zentral-Ayocrafts“, sagte Thombard ruhig.

    Ein kurzer Moment.

    „Rechts ist Glibberando, der berühmteste Angler im Nordosten Ayocrafts. Er herrscht mit seinen Gefährten über das Kap der letzten Hoffnung. Er selbst sagt: Er ist die letzte Hoffnung.“

    Ace verschränkte die Arme.
    „Soll ich mich freuen oder sorgen?“

    „Beides“, antwortete Thombard grinsend.

    Das erste Schiff legte sauber an. Kein unnötiges Geräusch. Kein Zögern.

    KawaTsuri trat an Deck, ließ den Blick über Mehrgrund gleiten – ruhig, prüfend.
    „Ihr habt gearbeitet“, stellte er fest.

    „Tun wir noch“, antwortete Ace.

    Ein zweites Schiff rauschte heran.

    „ICH SAG DOCH, ICH FINDE ES!“, hallte es über das Wasser. RUMMS.

    „Und er auch“, murmelte Ace.

    Glibberando sprang bereits an Land.
    „Thombard! Du alter Legendenfänger!“

    Thombard lachte kurz und packte ihn an der Schulter.
    „Glibberando. Immer noch zu laut.“

    „Und du immer noch zu langsam!“

    Ein kurzer Blick zwischen den beiden – dann ein Grinsen.

    „Du schuldest mir übrigens immer noch ein Netz“, sagte Glibberando.

    „Und du mir ein ganzes Boot“, gab Thombard zurück.

    „Das war ein kleines Boot.“

    „Es ist trotzdem gesunken.“

    Glibberando lachte laut.

    KawaTsuri trat währenddessen ruhig näher und stellte eine Kiste ab.
    „Lieferung“, sagte er knapp.

    Glibberando nickte in seine Richtung.
    „Na sieh mal einer an.“

    KawaTsuri erwiderte den Blick kurz.
    „Du bist spät.“

    „Ich genieße die Reise“, grinste Glibberando. „Und ich bringe mehr mit.“

    „Mehr ist nicht immer besser.“

    „Doch. Bei mir schon.“

    Ein kurzer Moment.

    Dann – fast gleichzeitig – begannen beide, ihre Ladung zu entladen.

    Eisen. Diamanten. Andesit. Kisten über Kisten.

    „Ihr habt Großes vor“, bemerkte KawaTsuri ruhig.

    „Wir fangen gerade erst an“, sagte Ace.

    Glibberando stellte eine weitere Kiste ab.
    „Andesit! Ohne das baut hier keiner was Vernünftiges! HA!“

    Er lachte wieder.

    Dann blieb KawaTsuri kurz stehen. Eine andere Kiste. Schlichter. Schwerer.

    Er stellte sie vorsichtiger ab als die anderen.

    „Das bleibt zu“, sagte er.

    Ace musterte die Kiste.
    „Und was ist drin?“

    „Etwas, das nicht ins Wasser gehört.“

    Ein leises Geräusch.

    Gurgel Manfred stand am Rand des Stegs. Still. Den Blick auf die Kiste gerichtet.

    „Die kennen den Weg zurück“, gluckste er leise.

    Glibberando sah zu ihm. Blinzelte.
    „…ich stelle keine Fragen.“

    „Das ist neu“, murmelte Thombard.

    Die Sonne wanderte langsam tiefer.

    Arbeit wurde zu Gesprächen, Gespräche zu Geschichten.

    Zwei Nächte lang lagen die Schiffe am Steg.

    Man hörte Lachen. Diskussionen. Und mehr als einmal den Satz:
    „Das war nicht meine Schuld.“

    Am dritten Morgen waren die Kisten verstaut.

    KawaTsuri war der Erste, der sich bereit machte.
    „Ihr wachst schnell“, sagte er ruhig.

    Ace nickte.
    „Ist der Plan.“

    Ein kurzer Blick.

    „Dann wachst vorsichtig.“

    Mehr sagte er nicht.

    Glibberando lehnte am Steg, verschränkte die Arme.
    „Immer noch so geheimnisvoll, hm?“

    KawaTsuri ignorierte den Kommentar. Oder entschied sich dagegen, zu reagieren.

    Sein Schiff löste sich lautlos vom Steg.

    Kurz darauf folgte Glibberando.

    „Wenn ihr mehr braucht – ich finde euch wieder!“, rief er.

    Ein Moment Pause.

    „Meistens!“

    Er lachte. Natürlich.

    Die Schiffe wurden kleiner. Dann verschwanden sie – jedes in eine andere Richtung.

    Stille kehrte zurück.

    Ace sah über den Steg. Kisten, Material, Möglichkeiten.

    „Zwei Nächte“, murmelte er. „Und alles fühlt sich anders an.“

    Neben ihm nickte Thombard langsam.

    „Das waren nicht einfach Gäste“, sagte er.

    Ein leises Glucksen ertönte.

    Manfred starrte aufs Wasser.

    „Nein“, sagte er.
    „Das waren Fischer.“

    Senf!

    Einmal editiert, zuletzt von Thombard (2. April 2026 um 21:14)

  • TeaJay_
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    • 3. April 2026 um 00:21
    • #3

    Da hat man doch direkt Mehr Grund, an den Updates dran zu bleiben. Freu mich auf jeden Fall drauf, weiter so.

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    • 7. April 2026 um 18:08
    • #4

    Mehrgrund Geschichten – Der Hafenmeister

    Kein Schiff hatte angelegt.
    Und trotzdem stand dort jemand am Ende des Stegs.

    „…seit wann steht der da?“, murmelte Thombard.
    AceFeuerfaust blinzelte gegen das Licht.
    „Seit ich hingucke.“
    „Das hilft mir gar nicht.“ brummte Thombard

    Der Mann bewegte sich nicht.
    Ein Hut, tief ins Gesicht gezogen. Ein langer schwarzer Mantel,
    der das Licht verschlucken zu schien, Stiefel die jede Art von Boden gesehen hatte
    und in der Hand ein Buch. Kein normales Buch. Zu dick. Zu alt. Lederfetzen hingen hinunter.

    „Ich mag den nicht“, sagte Thombard.
    „Du magst niemanden“, erwiderte Ace.
    „Stimmt. Aber bei dem habe ich recht.“

    Vorsichtig näherten sie sich. Thombard etwas breiter als nötig.

    Keine Reaktion. Erst, als sie nur noch wenige Schritte entfernt waren,
    sprach der Mann:

    „Liegeplatz sieben ist nicht registriert.“
    Stille.
    Ace sah ihn an.
    „Wir haben keinen Liegeplatz sieben.“

    Der Mann blätterte langsam eine Seite um.
    „Noch nicht“, sagte er.

    Thombard verschränkte die Arme.
    „Und du bist…?“

    Eine kurze Pause.
    Dann hob der Mann den Kopf ein Stück.
    Zu wenig, um sein Gesicht zu sehen.

    „Hafenmeister.“
    „Von wo?“, fragte Ace.

    Der Mann sah wieder in sein Buch.
    „Mehrgrund.“

    Stille.

    Ein Windstoß zog über den Steg.
    Irgendwo schlug ein loses Seil gegen Holz.

    „Den Job haben wir nie ausgeschrieben“, murmelte Thombard.
    „Das ist selten notwendig“, antwortete der Hafenmeister ruhig.
    Er machte einen Schritt zur Seite.

    Ace runzelte die Stirn.
    „Erwartest du jemanden?“

    Der Hafenmeister hielt inne.
    „Nein.“

    Ein kurzer Moment.
    „Ich notiere nur.“

    Ein leises Geräusch hinter ihnen.
    Gurgel Manfred stand plötzlich am Rand des Stegs.
    Niemand hatte ihn kommen hören.
    Er starrte den Hafenmeister an.

    Dann gluckste er leise.
    „Du bist spät.“

    Thombard sah zu ihm.
    „Bitte sag mir nicht, ihr kennt euch.“

    Der Hafenmeister blätterte eine weitere Seite um.
    „Ich kenne alle, die ankommen“, sagte er.
    „Und einige, die es nicht tun.“

    Ace trat einen Schritt näher um in das Buch zu schauen
    „Was steht in dem Buch?“

    Der Hafenmeister hielt inne. Dann schloss er es.

    „Abfahrten, Ankünften“, sagte er trocken.

    Thombard verzog das Gesicht.
    „Natürlich.“

    „Wenn ein Schiff kommt“, sagte der Hafenmeister ruhig,
    „bin ich hier.“

    Ein Windstoß.
    Das Licht veränderte sich für einen Moment und dann war er weg. Einfach weg.

    Thombard sah sich um.
    Ace antwortete nicht.
    Er sah auf den Steg.
    Dann auf das Wasser.

    Dann auf eine Stelle im Holz.
    Dort war etwas eingeritzt.

    VII

    Ein leises Glucksen neben ihm.
    Manfred lächelte.
    „Jetzt habt ihr einen Hafenmeister.“

    Senf!

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    • 14. April 2026 um 22:18
    • #5

    Mehrgrund Geschichten – Die Kapelle

    Ein Handelsschiff lag im Hafen.
    Ein Wort reichte um sich vorzustellen „Cyroxes.“
    Die Kiste kam danach.
    Glas klirrte leise.
    Cyroxes sah aus, als hätte er jede Art von Markt gesehen – und keinen gemocht.
    „Elixiere auf Empfehlung von Glibberando“, sagte er.
    Thombard war sofort da.
    „Zeig.“
    Ace blieb im Hintergrund. Skeptisch.
    Sehr skeptisch.
    „Das funktioniert nicht“, murmelte er.
    Thombard hielt bereits eine Flasche ins Licht. „Das glitzert.“
    „Das heißt gar nichts.“
    „Das heißt alles.“
    Ein kurzer Handel später.
    Ein leises Gluckern aus der Flasche.
    „Ich schwör dir“, grinste Thombard, „damit angel ich besser.“
    Ace sah ihn an. Lange.
    „Wenn du morgen mit dem Fisch redest, sag mir Bescheid.“
    Cyroxes lächelte verschmitzt, sah sich kurz um und legte ab.

    Nach ein, zwei ausgiebigen Stunden Angelns stand Thombard am Rand der Baustelle und starrte auf einen Stein.
    Ace trat neben ihn, die Arme verschränkt.
    „Der gehört nicht hierher“, sagte er knapp.
    „Doch“, antwortete Thombard selbstsicher.
    Ace zuckte mit den Schultern. „Das ist Ton. Wir haben noch nie mit Ton gebaut.“
    Thombard schnaubte leise. „Das ist keine Antwort.“
    „Doch“, sagte Ace. „Nur keine, die dir gefällt.“
    Ace trat gegen den Stein. Er bewegte sich keinen Millimeter.
    „Siehste, gehört doch dahin“, grinste Thombard.
    Ace schnaubte und ging.

    Das Schiff kam lautlos.
    Wie erwartet.
    Thombard musste nicht einmal hinsehen. „Kawa.“
    Ace nickte nur.
    KawaTsuri legte sauber an, als hätte das Wasser selbst Platz gemacht. Keine Hektik. Keine Worte zu viel.
    Er ließ eine einzelne, schwere Kiste absetzen.
    Ein dumpfer Klang.
    „Gold“, stellte Thombard fest.
    KawaTsuri nickte leicht. „Für Mehrgrund.“
    Ace musterte ihn. „Du bleibst?“
    „Nein.“
    Natürlich nicht.
    Ein kurzer Blick über die Baustelle der Kapelle.
    Ein Moment länger als nötig.
    Dann wandte er sich ab.
    „Projekte warten.“
    Und war fort, bevor jemand etwas hinzufügen konnte.

    Der Tag neigte sich dem Ende, und der Stein stand immer noch da, reglos.

    Im frühen Morgengrauen – keiner war so richtig wach.

    Eine Stimme von einem Mast mit unbekannter Flagge:
    „Prokonsul 210812chm von Zarvium.“
    Thombard rannte zum Steg, doch bevor er den Gast empfangen konnte,
    trat der Mann von Bord, als gehöre ihm der Steg.
    Der Prokonsul sah sich nicht um. Er wurde angesehen.
    Hinter ihm folgte – oder schwebte – jemand.
    Die Stimme vom Mast ertönte erneut:
    „Die ehrwürdige Sagae Meloflooy.“
    Sagae Meloflooy bewegte sich ohne erkennbare Schritte.
    Selbst der leichte Wind wagte es nicht, ihre Robe zu berühren.
    „Geschenke“, sagte der Prokonsul.
    Kisten wurden entladen.
    Holz. Seltenes, trockenes Holz.
    Und Tuffstein.
    „Mangelware“, murmelte Thombard.
    Ace nickte langsam.
    Der Prokonsul lächelte dünn.

    Sie blieben.
    Ihr Schiff wurde nicht verlassen. Nur zur Erkundung und Kartographie.
    Licht brannte nachts an Deck. Leise Stimmen. Fremde Klänge.
    „Die trauen uns nicht“, sagte Thombard.
    „Oder wir haben einfach noch kein Gasthaus“, entgegnete Ace.
    Thombard verzog das Gesicht. „Ich mag beides nicht.“

    „Zertifizierter Ressourcenmaximierer und Spezialist für angewandte Farmmechanik!“
    Die Worte kamen vor dem Schiff.
    Das Schiff kam schnell, umkurvte das Schiff von Zarvium.
    Nico247 sprang an Land, noch bevor richtig angelegt wurde.
    Sein Bauchladen war … voll.
    „Schau dir das an! Kopfboxen! Plüschtiere!“
    „Ich nehm drei“, sagte Thombard sofort.
    Ace rieb sich die Stirn. „Du weißt nicht mal, was das ist.“
    „Doch“, sagte Thombard. „Nützlich.“
    Nico grinste breit. „Endlich jemand mit Ahnung!“
    Ace: „Und dann hast du wieder keine Pixel, wenn du dir Bauhilfen kaufen willst.“
    Thombard schaute in seinen Geldbeutel. Er sah, dass Ace recht hatte.
    Bevor er antworten konnte, bemerkte er, dass Nico schon weg war – ohne sich zu verabschieden.
    Oder hatte man es nur nicht gemerkt?

    Nico war weg.
    Einfach so.
    Thombard sah ihm noch einen Moment hinterher.
    Dann auf den Geldbeutel.
    „Das reicht nicht.“ Aces Stimme war ruhig.
    Thombard sah nicht auf. „Was?“
    „Das hier.“ Ace deutete auf die Kapelle. „Das dauert zu lange.“
    „Es wächst“, sagte Thombard.
    „Andere bauen Städte in der Zeit.“
    „Dann sollen sie.“
    Ace trat näher. „Sie haben Farmen. Systeme. Effizienz.“
    „Sie haben Stress“, entgegnete Thombard trocken.
    „Sie haben Fortschritt!“
    „Wir auch.“
    „Nein“, sagte Ace.
    Ein falsches Wort.
    Man merkte es sofort.
    Thombard hob langsam den Blick. „Und was ist daran falsch?“
    „Alles. Wenn der Bau Babbo Bowhu von der Bauaufsicht kommt
    und wir nicht fertig sind, gibt’s Ärger.“
    „Mehr als du gerade machst?“
    Ein Wort ergab das andere.
    Treffer, Konter, Treffer …
    Ein Moment, in dem keiner zurückruderte.

    Ein Geräusch.
    Hinter ihnen.
    Leise.
    Nass.
    Gurgel Manfred.
    Niemand hatte ihn kommen hören.
    Er stand zwischen ihnen.
    Und sah … nicht sie an.
    Sondern den Boden der Kapelle.
    Das unfertige Fundament.
    Ein schiefes, glucksendes Geräusch.
    Dann:
    „Worte …“
    Pause.
    „… sinken schlecht.“
    Ace blinzelte. „Was?“
    Manfred neigte den Kopf leicht.
    „Wenn man sie … schwer macht … gehen sie unter.“
    Thombard sah ihn an. Ruhiger jetzt.
    „Und dann?“
    Manfreds Blick hob sich langsam.
    Seine Augen wirkten … tiefer als sonst.
    „Dann kommen sie … woanders wieder hoch.“

    Stille.
    Der Wind zog durch die offenen Balken der Kapelle.
    Ein leises Geräusch.
    Als würde irgendwo eine Kette gegen einen Stein schlagen.

    Ace atmete aus.
    Langsam.
    „… wir ziehen das fertig durch“, murmelte er.
    Thombard nickte.
    Nicht schnell.
    Aber sicher.

    Am Abend wurde weitergebaut.
    Nicht schneller.
    Dafür … zusammen.

    Senf!

    Einmal editiert, zuletzt von Thombard (14. April 2026 um 22:39)

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